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By Dieter Berg

Der Autor analysiert die Grundzüge der Außenpolitik der deutschen Könige und stellt sie in Zusammenhang mit den außenpolitischen Entwicklungen in ganz Europa. Er nimmt dabei auch Stellung zu bislang nur unter innenpolitischen Gesichtspunkten behandelten Themen wie die Entwicklung des Finanz- und Verwaltungswesens, des Städtewesens, des Parlaments in den europäischen regna.

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Nach temporären territorialen Gewinnen für das ungarische Reich mußte der Luxemburger nach der Niederlage bei Golubac (1428) mit anschließendem Waffenstillstand die militärische Überlegenheit der Türken ebenso wie der von Sigismund herangezogene Deutsche Orden anerkennen, dessen Schlagkraft durch die anhaltenden Kriege in Polen beein- - Brought to you by | Cambridge University Library Authenticated Download Date | 10/30/16 10:36 AM 4. Ausbildung eines gesamteuropäischen Staatensystems 35 trächtigt wurde.

Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen, das Hussitenproblem militärisch zu lösen, mußten sich Sigismund und seine Verbündeten schließlich in Verhandlungen zu einem Ausgleich mit den gemäßigten Hussiten bereitfinden, während deren radikale Schlacht bei Lipany Gruppierungen in der Schlacht bei Lipany (1434) gemeinsam von Utraquisten und Adligen vernichtet wurden, so daß Sigismund 1436 als König in Böhmen anerkannt werden konnte. ä. bemühten. So blieb das Reich in diesen wichtigen Bereichen nicht nur im Vergleich zu ähnlichen Institutionen in Westeuropa hoffnungslos rückständig, sondern auch der außenpolitische Handlungsspielraum für die deutschen Monarchen infolge dieser Defizite unverändert eingeschränkt.

Von Frankreich eingesetzt wurde; doch verhinderten der rasche Tod sowohl Heinrichs V. als auch Karls VI. die angestrebte Vereinigung beider Reiche ebenso wie das Auftreten der Jungfrau von Orleans, die Karl VII. bei der Rückgewinnung verlorener Territorien unterstützte. Sigismund konnte auf diese Entwicklungen keinerlei Einfluß nehmen, zumal er einem anhaltenden burgundischen Expansionsdruck ausgesetzt war, gegen den er sich 1434 durch ein Bündnis mit Karl VII. und anschließender Kriegserklärung an Burgund zu wehren suchte.

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